Leitbild der GS Oyten

 

 
 

Das Leitbild wurde von den Schülerinnen und Schülern der GS Oyten erstellt.

 

 

1.     Was gibt es in unserer Schule:

2.     Was uns Freude macht:

3.     Was wir nicht mögen:

4.     Was wir uns wünschen:

Pause

Freunde

Gewalt

Kiosk

Unterricht

Schulweg

Schlechte Noten

Einzelne Schaukel

Freundschaft

Schulschluss

ausgrenzen

Spaß haben

Frühstückspause

Essen

Versprechen brechen

Neue Schaukel

Lernen

Pause

beleidigen

 

Nicht streiten

Mathe

Sachen kaputt machen

 

Nette Lehrer

Tiere mitbringen

Klauen

 

Pünktlichkeit

Fasching

Nicht fair sein

 

gute Erklärung

Feiern

Streiten

 

Faire Lehrer

Einschulung

Keine Freunde

 

Zusammenhalt

Geburtstagssüßigkeiten

Rote Karte

 

Regeln

Dass der Schulhof groß ist

Wenn Freunde die Schule verlassen

 

AGs

Sport

Dreckige Toiletten

 

Angebote

Turnhalle

Wenn ich nicht mitspielen darf

 

 

Streitschlichter

Wenn Lehrer schimpfen

 

 

Klassensprecher

Wenn ich zu Hause etwas vergesse

 

 

Unterricht bei Herrn Urban

Fussballverbot

 

 

Bewegung in der Schule

Dass manche sich nicht an die Regeln halten

 

 

Spiele

 

 

 

Musik in den AGs

 

 

 

 

Schulprogramm der Grundschule Oyten

 

Kurzbeschreibung der Grundschule Oyten

 

In der Gemeinde Oyten (ca. 15000 Einwohner) gibt es drei Grundschulen:

Im Ortsteil Bassen, im Ortsteil Sagehorn und in Oyten selbst.

Die Grundschule Oyten liegt zentral im Ortskern in direkter Nachbarschaft zur Kirche.

 

Die Grundschule Oyten ist eine zwei- bis dreizügige Grundschule. Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 sind wir „Offene Ganztagsschule“.

Im Schuljahr 2016/2017 besuchen 204 Schüler, die sich auf 11 Klassen verteilen, unsere Schule. Sie werden von 12 Lehrerinnen und zwei Lehrern unterrichtet.

Fünf pädagogische Mitarbeiterinnen springen bei Krankheit oder dienstlichen Verpflichtungen der Lehrkräfte als Vertretung ein, bieten im Anschluss an den Unterricht für Kinder aus den 1. und 2. Klassen eine Betreuung an, außerdem begleiten sie die Kinder durch das Ganztagsangebot.

 

Das Einzugsgebiet der Grundschule Oyten liegt südlich von der Hauptstraße, die mitten durch den Ort führt. Die Sozialstruktur im Schulgebiet ist gemischt. Neben Einfamilienhäusern zählen zu unserem Einzugsgebiet auch die Wohnblöcke „Am Berg“. 30% der Schulkinder haben einen Migrationshintergrund, dabei gibt es eine breite Streuung der Herkunftsländer. Daneben haben wir viele Kinder aus sozial schwachen Familien. 15% unserer Schüler leben in Familien, die eine staatliche Unterstützung erhalten.

 

Seit dem Schuljahr 2003/2004 besteht eine Kooperation zwischen der Helene-Grulke -Schule (Förderschule für geistig behinderte Schüler) und unserer Schule. Im Schulgebäude ist eine Klasse der Helene-Grulke-Schule untergebracht. Diese Klasse kooperiert mit einer unserer  Klassen und nimmt am Schulleben teil.

 

Räume und Schulhof

In unserer Grundschule gibt es neben den Klassenräumen, Fachräume für Werken und Musik, einen Förderraum, eine kleine Küche, eine Aula (die auch als Mensa genutzt wird), eine Schülerbücherei, einen Raum für die (Ganztags-)Betreuung, einen Computerraum mit 10 Schülerarbeitsplätzen und eine Turnhalle.

Aula und Turnhalle werden nachmittags und abends von Vereinen und der Musikschule genutzt.

 

Der Schulhof ist in einem Beteiligungsprojekt mit unseren Schülern ganz neu geplant worden und bietet den Kindern vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

Für die großen Pausen steht den Kindern zusätzlich der Sportplatz zur Verfügung, der vorwiegend zum Toben und Fußball spielen genutzt wird.  

 

 Zeitrahmen der Grundschule Oyten:

 

Ankunft der Busse: 7.40 Uhr

 

Abfahrt der Busse: 11.50 Uhr ( Schüler der 1. und 2. Klassen )                                    

 

                               12.50 Uhr ( Schüler der 1. und 2. Klassen mit Betreuung sowie  Schüler der 3. und 4. Klassen )

 

          Tage

Zeiten

 Mo.            Di.              Mi.              Do.              Fr.

7.45 – 8.00

 

Offener Anfang

 

8.00 – 8.45

8.46 – 9.40

 

1. Stunde   5 x 45 Minuten= 5 Wochenstunden

2. Stunde   5 x ( 45 + 9 ) Minuten = 6 Wochenstunden

 

 

9.40 – 10.00

10.00 – 10.10

 

1. große Pause ( Bewegungspause )

Frühstückspause

10.10 – 10.55

10.55 – 11.40

 

3. Stunde   5 x 45 Minuten = 5 Wochenstunden

4. Stunde   5 x 45 Minuten = 5 Wochenstunden

 

 

11.40 – 11.55

 

2. Pause

 

11.55 – 12.40

 

5. Stunde Unterricht für die 3. und 4. Klassen

                   5 x 45 Minuten = 5 Wochenstunden

11.55 – 12.45

 

Betreuung für angemeldete Erst- und Zweitklässler

                   5 x 50 Minuten

 

 

Ganztagsangebot

 

 

Klasse 1

Klasse 2

Klasse 3 und 4

8.00

Uhr

 

bis

11.40

Uhr

 

4 Stunden Unterricht

 

 

 

 

 

 

4 Stunden Unterricht

 

 

5 Stunden Unterricht

 

 

 

 

 

 

bis 12.40

Uhr

Essen  

 

 

 

Betreu-

ung

 

 

 

 

Schulschluss

Betreuung

 

 

 

 

 

 

bis

13.30

Uhr

Betreuung

 

 

Essen

 

           

Essen

 

 

 

 

 

 

bis

14.15

Uhr

Hausaufgaben

 

 

Hausaufgaben

 

 

Hausaufgaben

 

 

 

 

 

 

bis

15.15

Uhr

Angebote

 

 

Angebote

 

 

Angebote

 

 

         

 

 

Stand 16.08.2013

 

                    Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 bieten wir den Schülern  von Montag bis Donnerstag die Möglichkeit in der Schule Mittag zu essen, die Hausaufgaben zu machen und verschiedene Angebote wahrzunehmen.

Eltern können ihre Kinder für einen Tag oder mehrere Tage anmelden.

Die Angebote orientieren sich an den Wünschen der Kinder.

      

Offener Anfang:

Ab 7.45 Uhr können sich die Schüler in ihrem Klassenzimmer auf den Unterrichtstag vorbereiten, mit ihren Freunden Erlebnisse vom Vortag austauschen, sich ein Buch nehmen, oder sich auch mal eine nicht verstandene Hausaufgabe vom Lehrer erläutern lassen. Ab 8.00 Uhr beginnt der Unterricht.

 

1. Block:

Die zweite Stunde wird täglich um 9 Minuten verlängert, um ein gleichmäßiges Stundenraster zu gewährleisten.

Die Schüler lernen von Anfang an einen konstanten Tagesablauf kennen und fühlen sich sicher in ihrer Umgebung. Wir haben uns entschieden die 2. Stunde zu verlängern, da die Konzentrationsfähigkeit in dieser Stunde am höchsten ist.

So bleibt auch für die Erstklässler, trotz der Bewegungspause genügend Zeit für eine zweite Lernsequenz.

 

Betreuung:

Die Betreuung läuft unter dem Motto angeleitete Freizeit. Es wird gespielt, gebastelt, gemalt und draußen getobt.

 

 

Fördern und Fordern

In unserer Schule steht das Kind im Mittelpunkt. Der Unterricht ist förder- und forderorientiert. Wir gehen auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder ein.

 

Sprachförderung vor der Einschulung

Gemäß §54 a Niedersächsisches Schulgesetz „Sprachfördermaßnahmen“

sind Kinder, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um erfolgreich dem Unterricht zu folgen,  verpflichtet, ein Jahr vor der Einschulung an besonderen schulischen Sprachfördermaßnahmen teilzunehmen.

Die erforderliche Sprachstandsfeststellung findet zuvor in den Kindertagesstätten unseres Einzugsgebietes, also in einer vertrauten Umgebung, statt. Die Sprachfördermaßnahmen zur Verbesserung der Deutschkenntnisse finden ebenfalls in der Kindertagesstätte statt, lediglich die „Hauskinder“ kommen zur Sprachförderung in die Schule. Die Inhalte des Sprachförderunterrichts orientieren sich an den vom Niedersächsischen Kultusministerium herausgegebenen didaktisch-methodischen Empfehlungen für die Sprachförderung vor der Einschulung.

 

Sprachförderung während der Grundschulzeit

Die Sprachförderung für Kinder mit Schwierigkeiten in der Beherrschung der

deutschen  Sprache wird in den vier Grundschuljahren fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt in den ersten beiden Grundschuljahren. Der Sprachförderunterricht wird entweder innerhalb des Deutschunterrichts oder als zusätzliche Förderstunde erteilt. Islamische Schüler, die nicht am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen, werden in dieser Zeit gefördert.

 

Feststellung der Lernausgangslage in Klasse 1

Seit dem Schuljahr 2005/06 führen wir in den ersten Klassen eine Eingangsdiagnostik durch, angelehnt an das Konzept „Bereit für die Schule“.  Ziel ist es, Förderschwerpunkte zu ermitteln und für einzelne Kinder einen individuellen Förderplan zu erstellen. Die Überprüfung der Lernausgangslage findet etwa drei Wochen nach der Einschulung statt. Beteiligt sind immer die Klassenlehrerin und die Förderschullehrerin. Die Klassenlehrerin ist für uns dabei ausgesprochen wichtig, da es nicht nur um überprüfbare Lernstände geht, sondern auch darum, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes im Blick zu haben.  

 

Förderbänder  

In Klasse 2 erhalten alle Kinder eine Mathematikstunde im Förderband, in Klasse 4 eine Deutschstunde. Die Gruppen für die Förderbänder werden klassenübergreifend gebildet.  

Im Rahmen des Förderbandes findet sowohl eine Förderung der besonders leistungsstarken Kinder als auch die Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten statt.

 

Differenzierung im Unterricht    

Im Rahmen des täglichen Unterrichtsgeschehens müssen wir darauf achten,  dass das unterschiedliche Lern- und Leistungsvermögen unserer Schüler berücksichtigt wird. Differenzierte Arbeitsblätter, Stationsarbeit und Lernbuffets, Wochenpläne u.a. werden im Unterricht eingesetzt. Jede Lehrkraft entscheidet in eigener Verantwortung, welche binnendifferenzierenden Maßnahmen für ihre Lerngruppe und ihren Unterricht förderlich sind.

 

Leseförderung  

Die Leseförderung nimmt in unserer Schule einen großen Raum ein. In Klasse 1 helfen „Lesemütter“ mit, um die Kinder bei ihren ersten Leseschritten zu begleiten und zu unterstützen.

Spätestens ab  Klasse 2 besucht jede Klasse regelmäßig unsere gut ausgestattete Schulbücherei. Die Büchereistunde findet in vielen Klassen im Zusammenhang mit einer „Antolin“ – Stunde (Antolin ist ein Internetprogramm, mit dem die Motivation und Lesefreude gesteigert wird.) statt. So geht eine halbe Klasse mit einem Elternteil in die Bücherei, die andere Hälfte beantwortet am PC die Fragen zu dem gelesenen Buch.

 

In den letzten Jahren hat sich eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindebücherei entwickelt. Neben einer Einführung in die Nutzung der Bücherei finden Lesungen für Kinder statt, die wir gerne besuchen.

 

Alle zwei Jahre nimmt eine große Zahl von Kindern aus Klasse 3 und 4 am Plattdeutschen Lesewettbewerb teil.

In dem Schuljahr, in dem kein Plattdeutscher Lesewettbewerb stattfindet, führen wir schulintern einen „normalen“ Lesewettbewerb durch, an dem sich alle Kinder aus Klasse 3 und 4 beteiligen können.

 

 

Wettbewerbe in Mathematik

Unsere Schule nimmt regelmäßig am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil.

Bei diesem Wettbewerb steht vor allem die Freude an der Mathematik und am mathematischen Denken im Vordergrund.

Außerdem beteiligen wir uns auch an der Mathematik-Olympiade.

 

Wettbewerbe im Fach Deutsch

Unsere Schule nimmt regelmäßig mit Erfolg am Plattdeutschen Lesewettbewerb und am Plattdeutschen Theaterwettbewerb teil. Außerdem beteiligen sich einige Klassen am Wettbewerb der Stiftung Lesen.

 

 Ebenso gehört die Teilnahme an Sportwettbewerben zum Schulalltag.

 

Schulatmosphäre

 

Organisation des Unterrichts

In Klasse 1 und 2 unterrichten in der Regel nur zwei bis drei Lehrer. Diese Lehrer arbeiten eng zusammen. Durch die Aufteilung in Lernblöcke von 90 bzw. 105 Minuten ist es möglich vom 45 Minuten Takt abzuweichen und den Unterricht stärker auf die Bedürfnisse der Kinder auszurichten. (Ausnahme: Fachunterricht)

Der Schulgong ertönt lediglich zu Beginn des Vormittags, am Ende der großen Pausen und am Ende des Schulvormittags.

Ab Klasse 3 wird bedingt durch die Fächervielfalt mehr Fachunterricht erteilt. Auch hier ist es  aber Ziel, möglichst wenige Lehrer in einer Klasse einzusetzen. 

 

Feste, Schulveranstaltungen, Rituale

Gemeinsame Feiern tragen zur Rhythmisierung des Schuljahres bei. Weiterhin bieten sie die Möglichkeit der Begegnung von Kindern, Eltern und Lehrern.

Neben den großen Schulfeiern wie Einschulung, Verabschiedung der Vierklässler,

Sommerfesten u. a. gibt es zahlreiche Veranstaltungen auf Klassenebene.

Hinzu kommen Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Wandertage, Klassenfahrten, Waldjugendspiele und vieles mehr.

Uns sind vor allem die immer wiederkehrenden Feste wichtig, da sie für die Kinder einen vertrauten Rahmen schaffen.

 

Schulordnung 

Durch die vereinbarten Regeln soll unser Miteinander auf dem Schulhof und im Schulgebäude verbessert werden.

Zu Beginn der Schulzeit erhält jedes Kind unsere Schulordnung. Sie wird in jeder Klasse mit den Schülerinnen und  Schülern besprochen. Eltern und Kinder unterschreiben die Schulordnung.

Für die Klasse werden mit den Kindern gemeinsam Regeln erarbeitet.

 

Erziehung zur Verantwortlichkeit

Uns ist es wichtig unsere Schüler zu verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen, die Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen und sich für ihre Mitschüler einsetzen.

In allen Klassen  werden Klassensprecher gewählt, die darin eingeübt werden sollen die Interessen ihrer Mitschüler zu vertreten. Regelmäßig treffen sie sich zu Klassensprecherversammlungen.

In jeder Klasse gibt es Dienste, die von Schülern ausgeführt werden (Blumen gießen, Tafel putzen, Klasse fegen u. a.).

Schüler der 4. Klassen übernehmen die Spielausleihe in der großen Pause und den Müllsammeldienst auf dem Schulhof, unsere Adventsfeiern werden von Schülern moderiert. 

 

Sozialtraining

Zur Verbesserung der sozialen Wahrnehmung und zur Sensibilisierung für die eigenen Bedürfnisse sowie die Bedürfnisse anderer führen wir in Klasse 1 ein Verhaltenstraining durch, das sich an dem „Ferdi“ Curriculum anlehnt. In Klasse 2 wird mit dem „Faustlos-Programm“ darauf aufgebaut.

(siehe Gewaltpräventionskonzept)

 

Streitschlichtung

Streitschlichtung ist eine Methode, um Konflikte gewaltfrei zu lösen. Das Ziel ist, bei Interessensgegensätzen oder Regelverstößen einen Kompromiss oder beidseitiges Wiedergutmachen zu bewirken. Der Vermittlungsprozess ist so ritualisiert, dass die Schüler die Möglichkeit erhalten, selbstverantwortlich ihre Konflikte zu regeln.

In den 3. Klassen erhalten 6 Kinder pro Klasse eine Einführung in die Streitschlichtung und werden damit in die Lage gesetzt, Konflikte in der Klasse zu schlichten.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Elternschaft der GS Oyten engagiert sich konstant und aktiv und bereichert das Schulleben durch vielfältige Aktivitäten und tatkräftige Mitarbeit.

Neben der Wahrnehmung von geregelten Mitbestimmungsrechten in den Gremien

engagieren sich die Eltern in verschiedenen Bereichen:

  1. In der Klasse des Kindes:

-          Mithilfe bei Klassenprojekten (z.B. basteln, kochen, lesen,...)

-          Tagesfahrten und Unterrichtsgänge

-          Klassenfeste

-          Mithilfe bei Schulaufführungen

-          Bücherei

 

  1. Mithilfe bei Schulveranstaltungen

-          Projekte

-          Schulfeste

-          Sport- und Spielfeste

-          Waldjugendspiele

-          Gesundes Frühstück

 

3.    Weitere Aktivitäten

-          die Eltern spendeten Geld und organisierten eine Spielausleihe

in der Pause

-          in Zusammenarbeit mit Schule, Schulträger und Polizei wurde

der Schulexpress Oyten eingerichtet

 

Seit dem Schuljahr 2008/09 gibt es den Förderverein „Kleine Strolche“

 

Kommunikation zwischen Eltern und Schule

Die Informationen laufen in der Regel immer über die Klassenlehrerin/ den

Klassenlehrer.

Daneben informiert die Schulleitung in den Gremien. Die Informationen

sollten dann von den Elternvertretungen weitergegeben werden.

 

 

Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten 

Um die Entwicklung der Kinder fördern zu können ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten von großer Bedeutung. Vor allem im letzten Kindergartenjahr sollen verschiedene Projekte den Kindern einen guten Übergang in die Schule ermöglichen.

 

Kooperation mit der Helene-Grulke-Schule 

Seit dem Schuljahr 2003/04 besteht eine Kooperation mit der Helene-Grulke-Schule (Förderschule für geistig behindere Kinder). Ziel dieser Kooperation ist, die Kontakte zwischen behinderten und nicht behinderten Schülern zu fördern. Das  gemeinsame Leben soll ein Lernen voneinander ermöglichen. Gemeinsame Vorhaben im Schulleben und im Unterricht sollen gegenseitiges Verständnis fördern, Ängsten und Unsicherheiten  entgegenwirken.

 

Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen 

Um einen erfolgreichen Übergang in die weiterführenden Schulen zu ermöglichen, arbeitet die Grundschule mit den weiterführenden Schulen zusammen. Für uns sind es die IGS Oyten, das Gymnasium am Markt, das Cato Bontjes van Beek Gymnasium in Achim und das Gymnasium in Ottersberg.

Die Zusammenarbeit betrifft gegenseitige Information und Absprachen zur Koordinierung des Übergangs.

 

Zusammenarbeit mit der Polizei

 

Im Rahmen der Schulwegsicherung ist der Kontakt zur Polizei von großer Bedeutung. Bei der Einrichtung  unseres Schulexpress war die Polizei in allen Phasen beteiligt.   

Die ersten Klassen werden regelmäßig (nach den Herbstferien) von der Kontaktpolizistin Frau Brammer besucht. Thema: Verhalten im Straßenverkehr in der dunklen Jahreszeit.

Im 2. Halbjahr Klasse 1 findet ein Rollertraining mit Frau Brammer statt, in Klasse 4 absolvieren unsere Schüler ihre Fahrradprüfung.

Einmal im Jahr veranstalten wir einen Mobilitätstag, an dem auch die Kontaktpolizistin Frau Brammer teilnimmt.

Unterstützung der Familien

Aufgrund der teilweise schwierigen Sozialisation unserer Schüler gibt es intensive Bemühungen von Schule und Jugendamt. Einige Kinder werden nachmittags in therapeutischen Gruppen betreut und erzogen, in anderen Familien ist eine Familienhilfe installiert. Eine intensive Zusammenarbeit und gezielte Absprachen sind nötig um die „Lebenswirklichkeit“ der Kinder zu verbessern, sie in Lern- und Leistungsvermögen und ihrem Selbstwertgefühl zu stärken. 

 

Sozialarbeit

Seit November 2010 arbeiten an unserer Schule Sozialarbeiter. Schwerpunkte ihres Einsatzes sind die Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern sowie die Vernetzung mit anderen Einrichtungen vor Ort.

 

 

Hausaufgabenkonzept

 

Der Raum Schule bietet Grundlagen der Interaktion und Kommunikation zwischen Lehrern Schülern und Erziehungsberechtigten. So gehört auch der Bereich Hausaufgaben dazu. Dieses Konzept möchte alle an Schule Beteiligten einbinden und in die Verantwortung nehmen.

 

 

Für Hausaufgaben gelten folgende Anmerkungen:

1. Hausaufgaben ergänzen den Unterricht sinnvoll

2. Hausaufgaben unterstützen den Lernprozess der 

   Schülerinnen und Schüler

3. Hausaufgabe können auf der Grundlage des Erlasses

    “Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen”(RdErl. d. MK

    v. 22.03.2012) gestellt werden.

 

 

Hausaufgaben dienen

- der Übung, Anwendung und Sicherung der im Unterricht

  erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und fachspezifischen

  Techniken.

- der Vorbereitung bestimmter Unterrichtsschritte und

  - abschnitte.

- der Förderung der selbstständigen Auseinandersetzung mit

  Unterrichtsgegenständen oder frei gewählten Themen.

 

 

Hausaufgaben

- erwachsen aus dem Unterricht und sind in diesen eingebunden

- ergeben sich nicht zwingend in jeder Unterrichtsstunde

- sind Aufgaben, die von den Kindern selbstständig   

  erledigt werden sollten

 

- werden nicht benotet

- sind im Unterricht vorbereitet

- werden im Unterricht entsprechend gewürdigt

- sind nicht immer für jedes Kind allgemeingültig,

  sondern dürfen dem Kind entsprechend auch

  differenziert gestellt werden.

 

 

Der Zeitaufwand

Richtwerte für den maximalen Zeitaufwand am

Nachmittag sind 30 Minuten reine Arbeitszeit.

 

Von Freitag bis zum folgenden Montag dürfen keine

Hausaufgabe gestellt werden.

 

Hausaufgaben können nicht nur von einem auf den anderen Tag,

sondern auch über einen längeren Zeitraum einer Portfolio-

Arbeit erteilt werden. Diese Form der Hausaufgaben darf - im

Gegensatz zu “normalen Hausaufgaben” - benotet werden.

Die Form der Portfolio-Aufgaben ermöglichen differenzierte

Aufgabenstellungen. Hierbei ist die Form der Eigenrecherche

besonders zu würdigen.

 

 

Hausaufgaben sind dazu da, um

- den Unterricht zu ergänzen, fortzuführen und

  auch vorzubereiten

- etwas nachzuschlagen und zu erklären

- etwas zu wiederholen und sich einzuprägen

- etwas auszuprobieren und zu üben

- etwas zu vertiefen und zu erweitern

- etwas in neuen Situationen anzuwenden

 

Die Eltern werden (möglichst) auf dem 1. Elternabend des Schuljahres über die Inhalte des Hausaufgabenkonzeptes sowie über die Verfahrensweise der einzelnen Kollegen in den Klassen informiert, z.B. werden die benutzten Symbole für die Hausaufgabennotierung den Eltern erläutert.

 

Durch Hausaufgaben kann man

- etwas herausfinden und verstehen

- Sicherheit gewinnen

- sich auf etwas vorbereiten

 

Hausaufgaben sollten

- in einem sinnvollen Zusammenhang zum Unterricht stehen

- klar verständlich und nachvollziehbar sein

- individuelle Fortschritte und Lernergebnisse ermöglichen

- in der Regel ohne fachbezogene Hilfe in angemessener

  Zeit erledigt werden können

 

Hausaufgaben als Instrument selbstständigen Lernens

Hausaufgaben werden in vielfältigen Formen gestellt -

schriftlich und auch mündlich. Die Schülerinnen und Schüler

sollen - unterstützt von anderen - sich darin üben, den

eigenen Lernprozess selbst zu organisieren.

 

Lehrer sollten Hausaufgaben

- kontrollieren und angemessen würdigen

- rechtzeitig ankündigen und den Schülern ausreichend Zeit

  zum Notieren geben

- an einer Tafel sichtbar festhalten

- erläutern

- ggf. differenziert stellen

 

Schüler sollten

- sich bei Fehlzeiten selbstständig nach

  Hausaufgaben informieren

- Hausaufgaben vollständig anfertigen

- Hausaufgaben als minimale Pflichterfüllung ansehen

- Hausaufgaben sauber anfertigen

- ihre Hausaufgaben vollständig in ihr Hausaufgabenheft

  notieren

 

Eltern/Erziehungsberechtigte sollten

- Interesse an den Hausaufgaben zeigen

- Zeit geben

- Mut machen

- einen ruhigen angemessenen Arbeitsplatz bereitstellen

- loben, aber auch angemessen tadeln

- Aufgaben nicht für die Kinder lösen

- keinen übertriebenen Druck ausüben

- die Vollständigkeit der Hausaufgaben überprüfen

 

Konsequenzen bei Nichterledigung

Nicht oder unzureichend erledigte Hausaufgaben werden vom Lehrer festgehalten. Kommt dieses mehrfach vor, so erfolgen mündliche und schriftliche Kontaktaufnahmen mit den Eltern.

 

Bei Nichterledigung sind:

- die Hausaufgaben zum nächsten Tag

- in der Pause oder

- im Anschluss an den Unterricht nach

  Rücksprache mit den Eltern nachzuholen.

 

 

Neben Hausaufgaben zur Wiederholung und Fertigung können Aufgaben erteilt werden wie: Informationen beschaffen, Materialien sammeln, Beobachtungen oder Befragungen durchführen, Erlesen von Texten zur Vorbereitung des Unterrichts, etc.

 

 

Die Eltern werden (möglichst) auf dem 1. Elternabend des Schuljahres über die Inhalte des Hausaufgabenkonzeptes sowie über die Verfahrensweise der einzelnen Kollegen in den Klassen informiert, z.B. werden die benutzten Symbole für die Hausaufgabennotierung den Eltern erläutert.

 

 

Präventionskonzept

 

1.1 Definition

 

Unter dem Begriff Prävention versteht man im Allgemeinen etwas vorbeugend

zu behandeln, Vorsorge zu treffen oder zu verhüten.

Bezogen auf unsere Schule nimmt der Begriff Prävention einen weiten Wirkungskreis ein, da er innerhalb der Erziehungs- und Bildungsarbeit permanent in den Unterricht einfließt.

Die Präventionsarbeit umfasst viele Bereiche der Schule, insbesondere die

Bereiche Schulklima und Umgang miteinander, Gewalt- und Konfliktprävention,

Gesundheit, Sicherheit / Mobilität, Stärkung der Persönlichkeit und Identitäts-

bildung sowie Sexualerziehung.

 

 

1.2 Unsere Ziele der Prävention

 

Unsere Bemühungen um Prävention kreisen um drei Ziele:

 

a. Gewaltprävention

Wir möchten die Kinder dazu befähigen, anderen Menschen mit Achtsamkeit und Toleranz zu begegnen und deren Rechte anzuerkennen. Außerdem möchten wir ihnen nahe bringen, Konflikte gewaltfrei zu lösen bzw. auszuhalten, und sie dazu ermutigen, Grenzen zu ziehen, wenn es um ihr eigenes Wohl geht.

 

b. Gesundheitsprävention

Wir möchten die Kinder für eine gesundheitsbewusste Lebensweise sensibilisieren und ihnen das nötige Hintergrundwissen dazu vermitteln.

 

c. Suchtprävention

Wir möchten die Kinder vor den gesellschaftlichen, umweltrelevanten, gesundheitlichen Folgen des Alkohol- und Tabakkonsums sowie vor den Gefahren des Internet- und Computerkonsums schützen.

Wir sind der Meinung, dass eine Förderung der Kinder hinsichtlich ihrer persönlichen Kompetenzen die beste Art der Prävention darstellt. Dazu zählen folgende Aspekte:

 

- Stärkung der sozialen Kompetenzen

- Förderung der Körperwahrnehmung

- Förderung einer positiven Einstellung zur Gesundheit

- Schulung eines kritischen Umgangs mit Suchtmitteln und Werbung

- Unterstützung der Kinder beim gesunden Aufwachsen unter positiven  

  Lebensbedingungen

- Gewaltpräventive Maßnahmen

 

Im folgenden Konzept soll versucht werden, die einzelnen Aspekte und

Teilbereiche der Präventionsarbeit an unserer Schule zu verdeutlichen.

 

2. Teilbereiche unserer präventiven Arbeit und Maßnahmen

 

2.1 Klassenlehrerarbeit

 

Den Klassenlehrerinnen und -lehrern obliegt es in besonderem Maße

darauf zu achten, dass die vielen Aspekte der Präventionsarbeit in die

tägliche Erziehungs- und Bildungsarbeit einfließen. Dazu sind genaue

Beobachtungen und Dokumentationen notwendig.

 

 

2.2 Fachunterricht

 

Innerhalb des Fachunterrichts werden viele präventive Themen

angesprochen, von denen hier eine Auswahl aufgezeigt wird, die jedoch

nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

 

 

2.2.1 Sachunterricht

 

Der Sachunterricht ist an unserer Schule das Schulfach, welches die meisten präventiven Aspekte beinhaltet, z. B. die Bereiche Zusammenleben, Geschlechterrollen, Gesundheit, Hygiene, Sexualerziehung, Verkehrserziehung, PC- und Internetnutzung u. a., von denen im Folgenden einzelne Schwerpunkte ausgeführt werden.

 

Zu einer starken Persönlichkeit gehört es, dass man sich wohl in seiner Haut fühlt und dass man Herausforderungen meistert und Konflikte lösen kann ohne zu Alkohol, Zigaretten oder anderen Drogen zu greifen.

Diese Fähigkeiten müssen früh gefördert werden, d. h. schon im Kindergarten und in der Grundschule.

In diesem Zusammenhang findet an unserer Schule im Sachunterricht ein

Sozialtraining zur Prävention von Aggression, Stress und Sucht statt, außerdem gibt es ein Konzept zur Gesundheitsförderung.

 

So findet in den 1.Klassen im Rahmen des Sozialtrainings und

der Persönlichkeitsförderung das „Ferdi“-Programm statt und in den Klassen 2 bis 4 wird mit dem Konzept „Faustlos“ gearbeitet.

 

In Zusammenarbeit mit der Kontaktpolizistin wird regelmäßig in den 1. Klassen ein Rollertraining angeboten und in den 3. Klassen für die Fahrradprüfung trainiert und diese schließlich als Prüfung abgenommen.

 

In regelmäßigen Abständen werden in Zusammenarbeit mit der Polizei

Theateraufführungen und Unterrichtsgespräche zum Thema Suchtvermeidung

angeboten. So wird über den richtigen Umgang mit dem Internet und

Computer gesprochen, sowie die Suchtgefahr vom Rauchen, Alkohol und Drogen thematisiert.

 

Im Fach Sachunterricht ist die Gesundheitsförderung in allen Klassenstufen eingebunden. So findet im Rahmen der „Gesunden Ernährung“

immer ein gemeinsames Frühstück nach der 1. großen Pause im Klassenraum statt. Mit Gesprächen oder durch Vorlesen wird die Frühstückszeit zu einer entspannten und erholsamen Phase des Schulalltages.

Auf ein nährreiches und gesundes Pausenbrot wird auf Elternabenden hinge-

wiesen.

Der AID- Ernährungsführerschein ist fester Bestandteil des Sachunterricht-

konzeptes in Klasse 3 / 4.

 

Ein weiterer Bereich der Gesundheitsprävention ist die jährliche Zahnpro-

phylaxe, die das Gesundheitsamt Verden an unserer Schule durchführt und die

von den Sachunterrichtslehrern im Unterricht in allen Jahrgangsstufen aufgegriffen wird.

 

2.2.1.1 Mobilität

 

Unsere Schule hat eine Mobilitäts-Beauftragte, die einmal im Jahr einen Mobilitätstag in Zusammenarbeit mit der zuständigen Kontaktpolizistin organisiert.

Dieser Mobilitätstag hat jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt, zu dem vielfältige Angebote, von Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen bis hin zu Filmvorführungen, stattfinden.

 

Darüber hinaus beteiligt sich unsere Schule seit 6 Jahren am „Schulexpress“.

Das Hauptziel unserer Schulexpress-Initiative besteht darin, den Autoverkehr vor der Schule zu reduzieren und damit eine für die Schüler verbundene Gefährdung zu vermeiden.

 

So funktioniert der Schulexpress:

Um unsere Grundschule herum wurden Haltestellen eingerichtet, von denen aus die Kinder einen maximalen Schulweg von 15 Minuten zur Schule haben.

Diese dienen als Treffpunkt für Kinder, die gemeinsam zur Schule gehen wollen und gleichzeitig als Elternhaltestelle, an der Mütter oder Väter ihre Kinder morgens bringen und mittags wieder abholen können.


 

2.2.2 Sportunterricht:

 

In der heutigen Zeit ist der Faktor Bewegung von besonderer Bedeutung, da viele Kinder und Jugendliche sich nicht genug bewegen. Das liegt zum einen daran, dass sie in einem „Computerzeitalter“ aufwachsen, zum anderen, dass sie oft keine Spielmöglichkeiten „vor der Haustür“ haben oder diese nicht genutzt werden.

Die Schule, besonders die Grundschule, muss es als ihre Verantwortung (neben / mit den Eltern) sehen, den Kindern und Jugendlichen Freude an der Bewegung zu vermitteln und sie an den Sport heranzuführen.

 

Das Sportangebot der GS Oyten ist vielfältig und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, verschiedene Sportarten kennenzulernen und Freude an der Bewegung und dem Wettkampf zu entwickeln:

 

Die Stundentafel der 1. Klasse sieht an unserer Schule eine Sportstunde pro Woche vor und darüber hinaus täglich zwischen den Unterrichtsstunden drei „Bewegungspausen“ auf dem Schulhof.

Die Kinder der 2. Klasse haben zwei Sportstunden und zwei „Bewegungspausen“.

Alle 3. Klassen unserer Schule haben wöchentlich eine Stunde Schwimmen und eine Stunde Sport. Im Rahmen des Schwimmunterrichts sollten die Kinder das Schwimmen erlernen sowie das Bronze- und Silberabzeichen erwerben.

Die Viertklässler haben wöchentlich zwei Sportstunden.

Zusätzlich zu diesen Sportstunden haben die Schüler und Schülerinnen der

4. Klassen die Möglichkeit, Sport-AGs zu wählen, die in den unterschiedlichsten Formen wechselnd an unserer Schule angeboten werden. 

 

Während der Betreuungszeit (1.- 4. Klasse) am Mittag und Nachmittag gibt es u. a. Angebote in den Ballsportarten, dem Abenteuerturnen und dem Einradfahren. Besonders beim Einradfahren werden das Gleichgewicht und die Kondition trainiert und die Haltung verbessert.

Zudem wird das Fahrrad- und Rollerfahren in der 1. und 4. Klasse geübt. Ziel ist es, durch mehr Geschicklichkeit sicherer im Straßenverkehr zu werden.

 

Im Frühjahr nehmen alle Klassen an einem Sport- und Spielefest teil, für das die Kinder vorab an den Geräten „trainiert“ haben.

 

Im Sommer finden regelmäßig die Bundesjugendspiele statt, so dass alle Kinder Bewegungserfahrungen in den leichtathletischen Disziplinen machen können.

 

Alle 4 Jahre kommt für eine Woche ein Kinder-Mitmach-Zirkus an unsere Grundschule, innerhalb der sich die SchülerInnen auf eine gemeinsame Zirkusvorstellung vorbereiten. Hierbei machen die Kinder ganz neue Körper- und Grenzerfahrungen, in dem sie Angst und Mut ausloten und sich in vielen Bereichen neu ausprobieren und erleben.

Das Zirkusprojekt mündet schließlich in eine große Zirkusvorstellung vor breitem Publikum. 

 

 

2.2.3 Religion

 

Der Religionsunterricht spielt in der Präventionsarbeit bei uns ebenfalls eine

Rolle, da er zum einen das eigene Ich der Kinder, als auch die

Gemeinschaft und den Umgang miteinander stärken soll.

Folgende Aspekte werden vom Religionsunterricht tangiert:

 

- freier Raum zum Sprechen und Erfahrungsaustausch

- eigene Stärken und Fähigkeiten wahrnehmen und entwickeln

- Unterschiedlichkeit schätzen lernen

- Besinnlichkeit und Ruhe erfahren

- sich selbst annehmen

- Nächstenliebe

- soziales und solidarisches Verhalten und Handeln

- Verantwortungsbewusstsein

 

 

2.3 Angebote zur Stärkung der Persönlichkeit

 

2.3.1 Das Ferdi- und Faustlosprogramm

 

Die Curricula Ferdi und Faustlos werden in den Fächern Sach-. und Religionsunterricht mit jeweils zwanzig Unterrichtsstunden pro Schuljahr unterrichtet. Gestaltet werden die Unterrichtseinheiten von Klassenlehrer/in und SchulsozialarbeiterInnen.

 

Ziele:

·        Verbesserung der sozialen Wahrnehmung

·        Sensibilisierung der Selbst-und Fremdwahrnehmung

·        Förderung der Impulskontrolle: angemessener Umgang mit Kritik und Misserfolg, sowie angemessene Zurückstellung eigener Bedürfnisse

·        Förderung des Konfliktmanagements: Aufbau von Handlungsalternativen

·        Aufbau von prosozialem Verhalten


 

Was ist Ferdi?

 

·        Ein systematisch aufgebautes Training für 5-7Jährige ohne Schreib-und Lesefertigkeiten.

·        Der didaktische Rahmen ist eine Schatzsuche in Kombination mit Comics, Hörspielen und Singspielen.

·        Außerdem umfasst das Training eine Vielzahl wirksamer  Methoden :

·        Einsatz einer Handpuppe(Ferdi, das Chamäleon)

·        Rituale als Methode der Orientierung

·        Regeln um konfliktfreies Miteinander zu üben

·        Rollenspiele und Wahrnehmungsübungen zur Förderung des sozialen Regelverständnisses,

·         der Aufmerksamkeit und der Auseinandersetzung mit Gefühlen und dem dazugehörigen Verhalten

·        Im Trainingsverlauf begeben sich die Schüler/innen gemeinsam auf eine spannende Schatzsuche und werden von Ferdi begleitet und unterstützt. Bei ihrer Phantasiereise lernen sie Freunde von Ferdi(als Comicfiguren) kennen, mit denen es Ferdi nicht geschafft hat, den Schatz zu finden, da es immer Konflikte gab. Die Kinder machen zu Anfang einen Vertrag das sie sich an Regeln des Miteinander( ein überschaubarer Rahmen von 4 Regeln) halten. Auf dem Weg kommen sie zu einer Burg und dort treffen sie auf Gespenster und Drachen, die sich in Problemsituationen befinden. Im Rahmen kurzer Comicszenen werden diese Probleme aufgezeigt (z.B. ein Gespenst hat Angst). Die Schüler bekommen dann als Aufgabe herauszufinden –wie ist die Gefühlslage und wie kann ich sie verändern. Am Ende des Trainings steht eine Schatzhebung.

 

Was ist Faustlos?

 

Faustlos ist eine Methode, die vom Committee for Children in Seattle(USA) entwickelt wurde, um  impulsives und aggressives Verhalten von Schülern zu vermindern und ihre sozialen Kompetenzen zu erhöhen .Die Altersgruppe ist Kindergarten/Grundschulalter. Sie vermittelt altersentsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich:

·        Empathie→ Fähigkeit Gefühle Anderer wahrzunehmen, zu verstehen und angemessen zu reagieren

durch Bildmaterial; Rollenspiel und Übertragung auf den Alltag

·        Impulskontrolle→Problemlösung erfolgt durch systematische Gedankenschritte, die in sozialen Situationen eingesetzt werden. Dieser Trainingsabschnitt vermittelt soziale Verhaltensfertigkeiten, wie z.B. entschuldigen oder mitmachen etc.

·        Bildmaterial(Folien)

·        Ideensammlung ,Rollenspiele,  Wandzeitung, Plakate

·        Umgang mit Ärger und Wut→ Wahrnehmung von Auslösern von Wut und Ärger mit dem Gebrauch von Beruhigungstechniken und positiver Selbst-Verstärkung.

·        Bildmaterial, Rollenspiele, Ruherituale, Entspannungsübungen.

·        Diese Trainingseinheiten werden in den Klassen 2-4 wiederholt und vertieft, so dass ein positives  soziales Selbstverständnis der Schüler/Innen angelegt werden und wachsen kann.

Zu Faustlos haben 7 Lehrkräfte und der ehemalige Schulsozialarbeiter die entsprechende Fortbildung besucht. Die Schule verfügt über die dazugehörende Materialsammlung des „Faustlos Koffers“.

 

 

2.3.2 Streitschlichterprogramm GS Oyten

 

Wir arbeiten u.a. angelehnt an das Modell von Jefferys-Duden mit der Friedensbrücke.

 

Was ist die Friedensbrücke?

 

Die Friedensbrücke (nach einer Idee von Johnson/Johnson 1991) soll symbolisch den, in einem Streit entstandenen Graben, überbrücken. Die Schüler lernen in den Trainingseinheiten Kenntnisse und Fähigkeiten, die für Konfliktschlichtung wichtig sind.

 

Dazu gehören:

 

·        Zuhören

·        Paraphrasieren(in eigen Worten wiedergeben was der andere gesagt hat)

·        Nonverbal Gefühle erkennen

·        Konfliktgegenstände und Lösungsmöglichkeiten kennen

·        Mediationsablauf beherrschen

·        Mit einem Partner im Schlichtungsgespräch kooperieren

·        Neutralität

·        Verschwiegenheit

 

Die Methode besteht überwiegend aus Rollenspielen um den Schlichtungsablauf zu verinnerlichen.

Die Schlichter sorgen für das Einhalten von Regeln und leiten Schritte auf der Friedensbrücke. Die Streitenden sind für ihren Konflikt und seine Lösung verantwortlich. Während der Schlichtung kommen sich die Konfliktparteien sichtbar näher. So rücken sie auch dem Abkommen Schritt für Schritt näher.

Die Idee → während die räumliche Distanz kleiner wird soll auch die soziale Distanz verringert werden, die durch den Konflikt entstanden war.

Am Ende steht eine bessere Lösung als vorher.

Jeweils zwei Schlichter sollen Zusammenarbeiten und den Streit dokumentieren.

 

 

2.3.3 Musische Angebote

 

Chor

 

Seit dem Schuljahr 2009/2010 gibt es einen Schulchor. Kinder aus den Jahrgängen drei und vier treffen sich einmal in der Woche in der 6. Schulstunde zum gemeinsamen Singen. Zurzeit nehmen 37 Schülerinnen und Schüler teil.

 

Das Angebot gibt den Schülern die Möglichkeit sich spielerisch und stimmlich auszuprobieren. Beim Singen ist es wichtig aufeinander zu hören und Rücksicht zu nehmen. „Nur zusammen klingt`s“ ist das Motto. Im Jahr gibt es zwei Aufführungen. Ein Musiklehrer betreut die Kinder.

 

Unsere Chorklasse

 

Mit Beginn des Schuljahres 2014/ 2015 ist die Klasse 1a eine sogenannte Chorklasse. Die Klasse verfügt über eine zusätzliche Musikstunde. Der Klassenlehrer hat sich zuvor in einer umfassenden Fortbildung auf diese Arbeit vorbereitet.

 

Beim Singen werden nicht allein die musikalischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler entwickelt, sondern es werden darüber hinaus auch personale Fähigkeiten gefördert. Für sich selbst muss jeder Schüler ein Gefühl entwickeln, seine Stimme hörbar zu machen und gleichzeitig die anderen Stimmen wahrzunehmen. Ein Chor klingt nur dann, wenn die Töne, Melodien und Rhythmen aller übereinstimmen. Sie müssen Rücksicht aufeinander nehmen. Immer wieder entsteht daraus eine gute Stimmung für die Gruppe. Viele Kinder sind fröhlich, einige summen vor sich hin.

 


 

 

2.3.4 Mitbestimmung

 

2.3.4.1 Klassensprechertreffen

 

An unserer Schule gibt es von der 1. – 4. Klasse jeweils 2 Klassensprecher pro Klasse. Gestützt und begleitet werden die KlassensprecherInnen durch die Sozialarbeiterin Nicole Albrecht-Possehl. Ein Austausch findet zu regelmäßigen Terminen statt.

 

Aufgaben der Klassensprecher sind:

 

        zuhören können (Ansprechpartner für die Klasse)

        gut reden können (für Andere sprechen, die sich nicht trauen)

        helfen, wenn es Probleme gibt

        neutral sein (unparteiisch)

        Interessen der Schülerinnen und Schüler der Klasse vertreten können

        Alle gleich behandeln

        Besuchen der Klassensprechertreffen

        berichten den Schülern von diesen Treffen

        leiten (unter Mithilfe der Lehrkraft) die nächsten Wahlen der Kassensprecher und Kassensprecherinnen ab Klasse 2

        geben Ideen und Wünsche der Kinder für Projekte, Ausflüge und Feste an die Lehrkraft weiter

        Vorbild sein

 

Ziele:

 

        Kinder reflektieren Geschehenes in ihrer Klasse

        Übernehmen Verantwortung

        Klassenklima wird verbessert

        Austausch von Anliegen der Schüler

        Stärkung der Schüler

        Beratung in Konfliktsituationen

 

 

2.3.4.2. Kummerkasten

 

Der Kummerkasten ist eine Methode, um Kinder mit Problemen zu erreichen, die sich nicht direkt an die Lehrkraft wenden würden. Im Gebäude hängt geschützt ein weißer Briefkasten im Erdgeschoss, in den Kinder einen Zettel einwerfen können. Bei Bedarf kann die Beratungszeit für Gespräche genutzt werden

 

        anonym und vertraulich

        Nachrichten können in einen Briefkasten "Kummerkasten geworfen" werden

        Anlaufstelle für Probleme, Sorgen, Ängste, Beschwerden, Wünsche, Lob

        Reflektierend, streitschlichtend,

        Ein Ohr des Zuhörens

 

3. Schulsozialarbeit

 

Die Grundschule Oyten ist eine Ganztagsschule und ist neben der Familie ein zentraler Lebensmittelpunkt für die Kinder. Schule ist insofern ein bedeutendes Lernfeld des sozialen Miteinanders.

 

Im Einzugsgebiet unserer Schule leben zu einem großen Teil Kinder, deren Lebendbedingungen, Entwicklungschancen und Sozialisationsbedingungen durch unterschiedliche Faktoren negativ bestimmt sind. Dies spiegelt sich im Schulalltag gehäuft wieder und drückt sich aus durch Verwahrlosungstendenzen der Kinder(unregelmäßiger Schulbesuch, fehlendes Unterrichtsmaterial und Frühstück, mangelnde Unterstützung bei den Hausaufgaben), Unruhe und Konzentrationsprobleme, Anwendung von Gewalt in Konfliktsituationen.

 

Vor diesem Hintergrund der schwierigen Lebenslagen vieler Familien ist kontinuierliche, sozialpädagogische Arbeit dringend erforderlich. Schulsozialarbeit muss vor allem präventiv arbeiten und dazu beitragen, soziale Benachteiligungen aufzufangen und abzubauen, sowie Eltern zu begleiten und zu stärken. Lehrer und Schüler können sozialpädagogisch unterstütz werden.

 

Leitsatz

„Präventive Angebote sollen unterstützt werden, z B. durch soziales Lernen, Demokratie üben, Gewaltprävention, Arbeit zum Thema sexueller Missbrauch.

Die Schulsozialarbeit kann Hilfestellung bei der Unterrichtsgestaltung anbieten.“

„Hilfe bei der Gestaltung der Schule als Lebensraum, in dem alle ihren Platz und die Möglichkeit finden, sich sozial zu entwickeln und diesen Lebensraum demokratisch und aktiv durch sinnvolle und verantwortungsvolle Aufgaben mitzugestalten“

„Projekte sollen nach Bedarf zur Verbesserung der innerschulischen Integration aller pädagogischen Einrichtungen durchgeführt werden.“

 

 

Präventionsangebote

 

1. Klassen Ferdi + 1 Elternabend zum Programm. Der inhaltliche Elternabend wird nicht

angenommen!

Durchführung: Klassenlehrer

2. Klassen Faustlos + 1 Elternabend zu Schuljahres-Beginn (wird nicht angenommen), Eltern-Infobriefe nach Themenabschnitten.

Durchführung: Schulsozialarbeiterin Frau Albrecht-Possehl

7 Lehrer haben die Fortbildung besucht.

3. Klassen Streitschlichter-Ausbildung nach dem Konzept Friedensbrücke.

Durchführung: Schulsozialarbeiter Hendrik Hemmerich

4. Klassen Streitschlichter „üben ihr Amt aus“.

Unterstützung und Begleitung:  Schulsozialarbeiter Hendrik Hemmerich


 

 

Ganztagsangebote:

 

wie Einrad fahren, Basteln, Tanzen, Theater, Ballspiele, Abenteuerturnen, Laubsägen, Entspannung…

Durchführung: pädagogische MitarbeiterInnen, SV Oyten und Ehrenamtliche, teilweise unterstützt oder durchgeführt durch die SchulsozialarbeiterInnen.

 

Ziele der Präventionsangebote:

 

-       Integrationshilfen für Kinder in das Sozialisationsgefüge der Schule

-       Stärkung des sozialen Klimas in unserer Schule

-       Soziales Lernen

-       Empathie lernen, Selbst- und Fremdwahrnehmung

-       Umgang und Senkung von Konflikten, Konfliktlösungskompetenzen

-       Kritikfähigkeit, Bewältigung von Misserfolgen Nachmittagsangebote

-       Verständnisebenen im schulischen Zusammenleben mit verschiedenen Kulturkreisen

 

 

4. Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen

 

Wir kooperieren mit den ortsansässigen Sportvereinen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen. Die Öffnung der Schule nach außen sowie die Einbindung in das soziale Gemeinwesen und die Beteiligung und Übernahme von Verantwortung wirken sich in vielfältiger Weise positiv auf unsere Schüler und Schülerinnen aus.

Eine Zusammenarbeit findet beispielsweise statt:

        in weihnachtlichen Vorführungen bei den Seniorenkreisen

        bei der Teilnahme an Festen und Veranstaltungen der Gemeinde

        die Freiwillige Feuerwehr begleitet auf Wunsch Laternenumzüge und

informiert in den Klassen über ihre Arbeit

        Durchführung eines Probe-Feueralarms

        Sportangebote durch die örtlichen Sportvereine (Tennis, Tanz, Fußball, Judo)

        Vorleseangebote durch Oytener Persönlichkeiten

        Bücherei: Angebot für Erstklässler (Einführung), Lesungen für Klassen

        Kooperation innerhalb von Projektwochen wie z. B. mit der Kunsthochschule Ottersberg

        Vorlese-/ Bewegungs- und Bastelangebote in Kooperation mit den örtlichen Kitas

        Hausaufgaben- und Nachhilfeangebot „Schüler helfen Schüler“, unterstützt durch die Rotarier Oyten.

        Übergangsprojekte von Kita's in unsere Grundschule und auf weiterführende Schulen

 


 

5. Amokplan

 

Ein Ablaufplan für einen Amokfall ist erarbeitet und allen Kollegen und Mitarbeitern bekannt. Zu Beginn eines jeden Schuljahres wird dieser Ablaufplan "aufgefrischt“.

 

 

6. Evaluation

 

In einer Dienstbesprechung zu Schuljahresbeginn berät das Kollegium über das Präventionskonzept. Besteht Änderungsbedarf, wird das Konzept gemeinsam den aktuellen Anforderungen angepasst.